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 Allgemeines-Kapitel 6- Katzenlexikon L-Z

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BeitragThema: Allgemeines-Kapitel 6- Katzenlexikon L-Z   Mo Feb 03, 2014 6:53 pm


Kapitel 6
Katzenlexikon L-Z



Impfungen

Sie sind eine unbedingt notwendige Gesundheitsvorsorge, da sie die Katzen gegen die meist tödlich verlaufenden Viruserkrankungen Katzenseuche, Katzenschnupfen, Tollwut und Katzenleukose immun machen.


Imponiergehabe


Dieser Begriff aus der Verhaltensforschung bezeichnet die Ausdrucksformen, mit der die Katze, vor allem aber der Kater versucht, seinem Gegner zu zeigen, wer der Überlegene ist. Dazu gehören Buckelmachen, Haarsträuben, angelegte Ohren, Seitwärtsstolzieren, um größer zu wirken, oder Krallenschärfen.


Individualdistanz

Das ist der Mindestabstand, bei dessen Unterschreiten eine Katze flieht.


Inkubationszeit

Inkubationszeit ist die Zeit die zwischen Ansteckung und Krankheitsausbruch vergeht.


Instinkt

Angeborener Trieb


Inzucht

Verwandtschaftliche Beziehung aus einer gemeinsamen genetischen Abstammung. Die Verpaarung nahe verwandter Individuen reduziert die genetische Variabilität. Langfristig gesehen ist das problematisch, denn die Nachkommenschaft wird immer anfälliger für Erbkrankheiten.


Jacobson'sches Organ

Das Jacobson'sche Organ ist ein zweites Geruchsorgan, was im Gaumenbereich der Katze liegt. Es dient der Aufnahme von Geruch und Geschmack. Nimmt eine Katze einen fremden, unbekannten Duft wahr oder einen Duft, der sie besonders erregt, kann man das so genannte Flehmen beobachten. Dabei öffnet die Katze das Mäulchen etwas, was es ihr erleichtert den unbekannten oder besonders anregenden Duft besser durch das Jacobson'sche Organ aufzunehmen. Flehmen kann man sehr oft beobachten, wenn Kater rollige Katzen wahrnehmen, da besonders durch die Sexualhormone (Pheromone) das Flehmen ausgelöst wird.


Jagdtrieb

Er ist bei Katzen immer vorhanden, ganz gleich, ob sie satt oder hungrig sind. Satte Katzen sind sogar die besseren Mäusefänger. Der Jagdtrieb ist nicht identisch mit dem Futtertrieb.


Japanese Bobtail

Aus Japan stammende Kurzhaarkatze mit Stummelschwanz.


Kaschmir

Die in Großbritannien seit 20 Jahren schokoladenbraunen sowie lila gezüchtete Perserkatze.


Kaspar-Hauser-Tier

Eine Katze, die in völliger Isolation aufgezogen wurde.


Kastration

Unfruchtbarmachen des Katers durch Entfernen der Hoden, bzw. der Katze durch Entfernen der Eierstöcke.


Katerbäckchen

Stark ausgeprägte Wangen bei (ausgewachsenen) Katern.


Katzengras


Als Katzengras eignet sich Getreide. Das Saatgut in kleinen Abständen in eine Schale säen mit einem Netz abdecken und immer leicht feucht halten. Das Gras sollte den Katzen erst vorgesetzt werden, wenn es eine Höhe erreicht hat, die nicht mehr zum Ausrupfen der Halme samt Wurzeln führt


Katzen-Minze

Auch Catnip genannt, ist eine Pflanze, deren Duft Katzen in höchstes Wohlbefinden versetzt. Sie schnüffeln, lecken und kauen an dieser Pflanze mit Begeisterung und verhalten sich danach besonders ausgelassen. Dieser Zustand dauert zwischen fünf und fünfzehn Minuten an.


Katzenrassen

Es gibt mittlerweile zahlreiche Katzenrassen, die großteils durch Menschenhand entstanden sind. Dazu werden vom Katzenzüchter gezielt ausgewählte Tiere miteinander verpaart die ein bestimmtes Merkmal aufweisen, welches der Züchter als positiv ansieht.


Katzenschnupfen

Bei Katzenschnupfen (Rhinitis) handelt es sich um eine Viruserkrankung, die durch div. Erreger ausgelöst werden kann. Neben den für den Katzenschnupfen typischen Viren und Zwischenformen von Bakterien und Viren, sind auch Zweiterreger (Bakterien) an dem Krankheitsverlauf beteiligt, da sie diese Viruserkrankung verkomplizieren und verlängern können.


Katzenseuche

Die Katzenseuche, auch bekannt als Panleukopenie oder Feline Parvovirose (benannt nach dem felinen Parvovirus (FPV), dem Erreger der Panleukopenie) gehört zu den Infektionskrankheiten und wird durch einen Virus verursacht. Panleukopenie bedeutet soviel wie Verminderung der weißen Blutkörperchen (Leukozyten), was zu den Symptomen dieser schweren Krankheit gehört.


Katzenwäsche

Im Volksmund gebräuchlich, für: oberflächliche Säuberung, was aber nicht der Wirklichkeit entspricht, denn Katzen putzen sich überaus gründlich.


Kitten

Kitten ist die aus dem englischen stammende Bezeichnung für Katzenkinder


Knickrute

Bei Siamkatzen oder Burmesen angeborene und vermutlich vererbte Missbildung an der Schwanzspitze, die unbeweglich ist.


Knickschwanz

Vererbliche Deformation des Schwanzes.


Körpertemperatur

Die normale Körpertemperatur einer Katze liegt zwischen 38°C und 39,2-39,3°C. Ab 39,3°C spricht man von erhöhter Temperatur und ab 39,5°C von Fieber. Liegt der gemessene Wert aber unter 38°C spricht man hingegen von Untertemperatur.


Künstliche Selektion

Vom Menschen durchgeführte Selektion von Haustieren. Der Züchter sorgt dafür, dass sich nur jene Individuen fortpflanzen, die die erwünschten Charaktereigenschaften aufweisen und fixiert diese somit in der Population.


Laktose

Milchzucker in Kuhmilch, der von den meisten Katzen nicht vertragen wird.


Landung

Wenn Katzen aus größerer Höhe stürzen, landen sie fast immer heil auf allen Vieren. Das gelingt ihnen, weil sie während des Fallens ihren Schwanz als Steuer und Bremse benützen. Mit Hilfe ihres Schwanzes können sie ihren Körper in der Luft so drehen, dass ihre Füße kurz vor dem Landen zum Boden zeigen.


Lebenserwartung

Wohnungskatzen können 15, manchmal sogar 20 Jahre alt werden. Bei Katzen mit Auslauf ins Freie ist die Lebenserwartung, vor allem wegen der Gefahren durch den Verkehr, weit niedriger.


Letalfaktor

Erbanlage, führt zum Tod eines Lebewesens vor oder (kurz) nach der Geburt.


Linie

Dieser Begriff steht für eine in Inzucht gehaltenen Familie von Lebewesen.


Linienzucht

Geplante Paarung verwandter Katzen.


Mackerel

Getigerter Tabby: Streifen ziehen sich vertikal nebeneinander über die Flanken


Maikätzchen

Die umgangssprachliche Bezeichnung für im Monat Mai geborene Katzen ist Maikätzchen. Diese Katzen galten allgemein als besonders gesund und robust, da es wetterbedingt die idealste Zeit für die Aufzucht der Jungkatzen ist. Dies trifft allerdings nur für wildlebende Katzen zu, bei Katzen die in menschlicher Obhut geboren werden, ist es für die gesunde Entwicklung völlig egal in welchem Monat sie geboren werden.


Malayian

Ausschließlich in den USA gebräuchlicher Name für sämtliche Farbschläge der Burma, mit Ausnahme des ursprünglich braun- bzw. zobelfarbenen. In Europa werden anders farbige Burmesen ohne unterschiedliche Benennung bereits seit Jahren systematisch gezüchtet.


Manx

Hauptmerkmal dieser Rasse ist ihre Schwanzlosigkeit, die durch eine dominante Erbgutänderung hervorgerufen wird. Erstmals wurden die Manx zu Beginn diese Jahrhunderts auf der Insel Man in der irischen See aufgespürt. Das offene Fell ist weich und fein und darf jede bei Katzen nur denkbare Farbe aufweisen. Die Augenfarbe sollte im Idealfall derjenigen der Perserkatze entsprechen. Typ und Wesen der Manx ähneln denen der British Shorthair. Die amerikanische Halblanghaar-Form der Manx ist in Europa noch selten und wird Cymric genannt.


Maskaralinien

Dunkle Linien, die von den äußeren Augenwinkeln ausgehen.


Maske

Nennt man die dunkle Gesichtszeichnung mancher Katzenrassen, zum Beispiel der Siamkatze. Sie hebt sich deutlich vom übrigen Fell ab.


Maunzen

So plaudert die Katze entspannt mit ihrem Menschen. Herumgemaunzt wird aber auch aus Langeweile oder Verdruss. Maunzen kann Nörgelei sein oder leise Zustimmung. Außerdem maunzt die Katze, um dem Menschen etwas abzubetteln - zum Beispiel einen Leckerbissen.


Miaciden

Wieselähnliche Raubtierart vor etwa 50 Mio. Jahren, Urahn sämtlicher Raubtiere.


Milchtritt

Tretende Bewegung auf den Forderpfoten.


Mutation

Jede Veränderung im Gentyp eines Lebewesens, die im Bereich der Gene, der Chromosomen oder des gesamten Genoms erfolgen kann.


Nackenbiss

Er wird von der Katze zu verschiedenen Gelegenheiten angewendet: mit Nackenbiss packt die Mutter ihre Jungen und trägt sie an einen anderen Ort; der Kater packt die rollige Kätzin während der Paarung am Nackenfell; der Tötungsbiss wird im Nacken der Beute angesetzt und muss erst gelernt werden.


Name


Wenn eine Katze ins Zuchtbuch eingetragen werden soll, muss ihr Name mit einem bestimmten, von ihrem Geburtsjahr abhängigen Buchstaben beginnen, z. B. H für 1992 (die Buchstaben K, Q, W, X , Y, Z werden nicht vergeben).
 
 
Nasenspiegel


Die Fläche an der vorderen Nase bei Katzen.


Neurose

Störung des seelischen Gleichgewichts


Nickhaut

Im inneren Augenwinkel befindet sich ein drittes Augenlid, das bei bestimmten Krankheiten sichtbar wird.


Novizen

A Katzen, ohne registrierte Ahnen, die auf einer Ausstellung im Alter von mindestens 6 Monaten ein "vorzüglich" von zwei internationalen Richtern erhalten. B Rassekreuzung unter Aufsicht des nationalen Zuchtausschusses, spätere Übernahme in ein Stammbuch.


Odd-eyed

Katze mit verschieden-farbigen Augen.


Ohrmilben

Kleine Spinnentiere, die sich im Gehörgang einnisten und dort einen ständigen Juckreiz verursachen.


OKH

Abkürzung für Orientalisch Kurzhaar Katzen, Sammelbegriff für einfarbige schlanke Katzen des Siamtyps.


Orientalisch Kurzhaar


Kurzhaarkatze, Schlankform. Orientalische Kurzhaar entstanden aus der Verpaarung von schlanken, einfarbigen Hauskatzen mit Siamesen. Das glatte und glänzende Seidenhaar ist leicht zu pflegen. Für ihr Wohlbefinden brauchen Orientalische Kurzhaarkatzen eine warme Umgebung.


Papillen

Kleine Wärzchen auf der Zunge zum Ertasten des Geschmacks. Durch diese Wärzchen fühlt sich eine Katzenzunge wie Sandpapier an.


Parasiten

Können der Katze auf der Haut, im Fell (z.B. Flöhe) oder in den Organen (Würmer) zu schaffen machen. Eine Behandlung durch den Tierarzt ist in jedem Fall nötig.


Particolor

mehrfarbig


Peke-Face

Meist rotgestromte Katzen, die nach Körperbau und Fellbeschaffenheit zu den Perserkatzen zählen. Jedoch wurde ihre Kopfform durch Auslese allmählich extrem verändert. Woraufhin sich krankhafte Veränderungen des gesamten Nasen- und Rachenraumes ergaben. Verantwortungsvolle Perserzüchter sollten bestrebt sein, einer Perserzucht in Richtung Peke-Face die Unterstützung zu verwehren.


Perser

Perserkatzen haben sich unter den Langhaarkatzen als erfolgreichste Rasse erwiesen. Die ursprünglich aus Persien stammende Rasse verdrängte weitgehend die Angorakatzen. Sie sind groß und kräftig mit dichtem langem Haar, kurzem und massivem Körper. Ihr Fell ist seidig und dicht. Im Wesen sind sie ruhig, zurückhaltend und selbstbewusst. Ihre Stimme ist zart und angenehm.


Pewter

zinnfarben


Phänotyp, Phänotypisch

Die Gesamtheit der genetischen Merkmale, die bei dem entsprechenden Individuum zum Ausdruck kamen.


Pinch

Einbuchtung an den Wangen, betont die Wangenlinie und Schnauze.


Points

Die andersfarbige Abzeichen an Gesicht, Ohren, Beinen und Schwanz, z.B. Siamkatzen.


Population

Unter Populationen versteht man "Zuchtgemeinschaften" mit einheitlichem Zuchtziel. Die Population ist in diesem Sinne eine Untereinheit der Rasse. In der Edelkatzen-Zucht werden oft geographische Aspekte beim Begriff Population wirksam. Katzen-Rassen oder Farbvarietäten sind häufig in verschiedene "Zuchtgemeinschaften", in Populationen gegliedert.


Pupillenveränderungen

Eine Pupillenveränderung ist gut bei Lichteinfall zu erkennen, bleibt eine (oder beide) Pupille, trotz Lichteinfall, groß oder starr, handelt es sich um einen ernstzunehmenden Hinweis auf eine Erkrankung. Da die Pupillen sich nun bei Lichteinfall nicht mehr schließen, kann es zu einer erheblichen Schädigung des betroffenen Auges kommen, bei der der Sehnerv durch Lichteinfall verletzt wird - dieses kann zu Erblindung führen. Pupillenveränderungen stehen sehr oft im Zusammenhang mit einer Virusinfektionen (FeLV oder FiP), einer Nervenerkrankungen oder Tumoren des Zentralnervensystems sowie Gehirnschädigungen. Deshalb sollte schon bei den kleinsten Veränderungen der Pupille sofort ein Tierarzt aufgesucht werden!


Qualifikation

Bewertung auf Ausstellungen.


Queen

So wird in England die Zuchtkatze genannt.


Ragdoll

Diese amerikanische Halblanghaar-Rasse verdankt ihren Namen, laut Aussage der Züchter, ihrer Verträglichkeit und Verspieltheit. Ihr Äußeres erinnert stark an das der Birmakatze. Das Fell ist mittellang bis lang, fein und weich wie Kaninchenfell. Besonders hervorgehoben wird, dass es weder verfilzt noch zu Knoten neigt.


Rangordnung, absolute

Jedes Mitglied einer festen Gemeinschaft nimmt auf Dauer eine bestimmte (niedrige bis hohe) Stellung ein.


Rangordnung, relative

Die jeweilige Stellung wird nur vorübergehend eingenommen.


Rasse

Gruppe gezüchteter Tiere mit gleichen Merkmalen. Diese Merkmale sind vererbbar und unterscheiden die Gruppe von anderen Vertretern der Spezies. Es handelt sich um das Endprodukt der Domestizierung.


Rassekatze

Als Rassekatzen bezeichnet man Katzen, die nach einheitlichen Regeln und Standards gezüchtet werden. Für jede Rasse wird ein Standard an Aussehen und Charaktereigenschaften festgelegt. Eine Rassekatze ist das Ergebnis langjährigen Zuchtbemühens.


Rassenkreuzungen

Paarung von Individuen, die verschiedenen Rassen ein und derselben Art angehören. Die aus der Rassenkreuzung hervorgehenden Individuen sind Mischlinge. In der Katzenzucht gibt es kein Äquivalent zu den in der Hundezucht gängigen Begriggen Bastard (Individuum, bei dem ein Elternteil reinrassig ist).


Raubtier

Die Katze hat auch im Zusammenleben mit dem Menschen die natürlichen Verhaltensweisen ihrer wildlebenden Verwandten nicht verlernt. Sie liebt es, sich auf die Lauer zu legen, auf die Jagd zu gehen und Beute zu machen.


Reinzucht

Reinzucht ist eine Zuchtmethode zur Ausnutzung der Ähnlichkeit zwischen Eltern und Nachkommen. Reinzucht wird auch als Rassezucht oder Fremdzucht innerhalb einer Rasse bezeichnet und ist die häufigste Zuchtmethode bei der Zucht von Liebhabertieren. Durch Paarung verschiedener Populationen oder Linien der gleichen Rasse sind durch Neuzuführung von Genen züchterische Fortschritte zu erreichen.
 

Revier

Bestimmtes, von einem einzelnen Tier oder einer Gruppe bewohntes Gebiet, das gegen Eindringlinge verteidigt wird.
 

Rexkatzen

Kurzhaarkatzen mit besonderem, gelockten Fell.
 

Rezessives Gen

Ein Gen, das phänotypisch nicht in Erscheinung tritt, wenn es nicht auf beiden Chromosomen homolog vorhanden ist.
 

Rolligkeit

Siehe "Brunst" "Ranzzeit" oder "Hitze"
 

Rotationskreuzung

Die Anpaarung von Vatertieren aus 3 oder mehr genetisch differenzierten Linien in gleichbleibender Reihenfolge an die jeweils aus der vorangegangenen Paarung stammenden Weibchen. Es entstehen leistungsstarke weibliche Kreuzungstiere, die eine gute Selektionsbasis bilden. Eine Form der Rotationskreuzung ist die Wechselkreuzung. Als Ausgangsbasis werden nur 2 Reinzuchtlinien oder Reinzuchtpopulationen verwendet. An die Kreuzungsprodukte werden in folgenden Generationen abwechselnd die Ausgangspopulationen zur Erzielung von Liebhabertieren oder von weiblichen Zuchttieren angepaart.


Rückkreuzung

Werden uniforme F1-Tiere auf ihre reinerbigen Eltern rückgekreuzt, so ergeben sich homozygote Elternmerkmale und heterozygote F1-Merkmale im Verhältnis 1:1. Für die praktische Zuchtarbeit hat die Rückkreuzung insofern Bedeutung, als damit die Reinerbigkeit einer Katze für ein bestimmtes Merkmal festgestellt werden kann. Die Rückkreuzung ist tierzüchterisch eine gebräuchliche Inzestzuchtmethode.


Rudel

Fester Zusammenschluss von Tieren der selben Art zu einer Dauerhaften Gemeinschaft


Rumby

Manxkatze ohne Schwanz, mit einer kleinen Einbuchtung, wo bei anderen Katzen der Schwanz sitzt.


Säugetiere

Warmblütige Wirbeltiere, die lebende Junge gebären und sie säugen.


Schattiert

Fell, dessen Leithaare ungefähr auf ein Drittel der Haarlänge eine Spitzenfärbung aufweisen.


Scheckung

Als Schecken werden zwei- oder mehrfarbige Tiere mit flächiger Verteilung des Pigments bezeichnet.


Schlüsselreiz

Auslöser für eine Instinkthandlung


Schnurrhaare

Dienen der Katze als Fühler, um Hindernisse wahrzunehmen (auch in Dunkelheit). Dabei müssen die Schnurrbarthaare das Hindernis nicht einmal berühren. Die Haare nehmen die kleinste Luftveränderung wahr. Daher weiß die Katze auch, wo sich ein Hindernis befindet und wo der Weg frei ist. Eine Katze, deren Schnurrhaare beschädigt sind, findet sich in ihrer Umgebung nicht mehr zurecht.


Schreien

Die Katze ist in großer Bedrängnis oder leidet Schmerzen.


Scottish Fold

Schottische Faltohrenkatze. Die Entstehung dieser Katze ist auf eine dominant erbliche Mutation zurückzuführen. Die ersten Scottish Folds wurden 1961 in Schottland gefunden. Heute ist ihre Zucht wegen der bei Reinerbigkeit beobachteten Skelettmissbildungen in Großbritannien umstritten, in USA aber weit verbreitet.


Seidenhaar

Sehr kurzes, festes, glänzend-seidiges Haar. Die Unterwolle fehlt. Seidenhaar ist für Siamesen, Burmesen und Orientalisch Kurzhaar rassetypisch.


Sexualhormone

Hormone, die die Ausbildung und die Funktion der Geschlechtsorgane und -merkmale sowie die Fortpflanzung steuern. Testosteron ist für das männliche Sexualverhalten verantwortlich. Progesteron und Prolaktin spielen beim Weibchen in Bezug auf Pflege und Ernährung des Nachwuchses eine Rolle.


Skarabäuszeichnung

M-förmige Zeichnung auf der Stirn, vor allem bei Tabby´s.


Snowshoe

Schneeschuhkatze. Neuzüchtung aus weißgescheckten American Shorthair bzw. British Shorthair und Siamkatzen mit 4 weißen Pfoten sowie weiß im Gesicht, mitunter auch mit weißem Brustlatz. Sie ist eine kraftvolle und ausgewogen wirkende Kurzhaar-Rasse.


sozial

gesellschaftlich, gemeinschaftsverbunden


Sozialisierung

Entwicklungsphase, in der die Kätzchen lernen ihre Artgenossen zu erkennen und diesen die richtigen Signale zu senden. In dieser Phase kann das Tier auch lernen, sein Sozialverhalten anderen Spezies anzupassen.


Sphinx

Canadian Hairless, Moon Cat. Nacktkatze. Anfänglich hatte man gehofft, in ihr eine Katze für auf Tierhaare allergische reagierenden Personen gefunden zu haben, doch sind Sphinx in Wahrheit mit feinem, dem Pelz eines Pfirsichs vergleichbaren Flaum bedeckt. Der Körperbau dieser als physisch widerstandsfähig bezeichneten Rasse ähnelt dem der Burmakatze. Ihr Wesen ist sanft und liebenswürdig, ihre zarte Stimme unaufdringlich. Die Zucht der Sphinx ist in Europa umstritten.



Standard

Morphologische Beschreibung der Merkmale einer Rasse wie Gewicht, Form der Augen, Farbe und Struktur des Fells.


Stauungsspiel

Spiel der Katze mit einer erbeuteten Maus, um angestaute Energien abzureagieren.


Sterilisation

Unfruchtbarmachen des Katers durch Unterbrechen der Samenstränge, bzw. der Katze durch Unterbrechen der Eileiter.


Stopp

Einbuchtung der Nase, die man vor allem bei Perserkatzen findet. Sie wird auch als Nasensattel oder Break bezeichnet und tritt in mehr oder weniger ausgeprägter Form auf.


Stromung

Marmorzeichnung, Leier-, Austern- oder Rädermuster.


stubenrein

Die Katze entleert sich nur in einem Kistchen mit Streu, bzw. außer Haus.


Tabby

Dunkles Zeichnungsmuster auf hellem Fell. Man unterscheidet drei Muster a) Blotched Tabby = Zeichnung mit Rädermusterung, b) Mackerel Tabby = Streifenzeichnung, c) Spotted Tabby = Tupfenmuster.


Taurin

1824 wurde Taurin erstmals aus Ochsengalle isoliert. Der Name wurde dann von dem griechischen Wort für Stier abgeleitet (Tauros - Stier). Taurin ist für Katzen ein wesentlicher Nährstoff, es handelt sich dabei um eine essentielle Aminosäure, die von Katzen aber nicht selbst produzieren werden kann, sie muss der Nahrung zugeführt und so aufgenommen werden.


Tiffany Cat

Amerikanische Bezeichnung für seit einigen Jahren in New York experimentell gezüchtete zobelfarbene bzw. braune Burmakatze mit halblangem Haar. Ihr mittelschlanker Körperbau entspricht dem der amerikanischen Burmesin. Das halblange, seidige Fell zeigt auf dem Rücken ein dunkles Zobelbraun, das sich bis zum Bauch allmählich aufhellt. Im Wesen zeigt sich die Verwandtschaft der Tiffany Cat mit den Siamesen, sie sind anhänglich, gesprächig und überaus aufgeweckt.


Tigerung

Ältestes Zeichnungsmuster der Hauskatzen. Auf hell oder heller geticktem Haargrund sind dunkle Streifen verschiedener Farben ausgebildet.


Tonkinese

Als Mischling aus Siamesen und Burmakatzen sind Tonkinesen weder in den USA noch in Europa allseits anerkannt und deshalb recht selten. Tonkinesen sind mittelschlanke Burmatypen mit seidigem, eng anliegendem Haar. Das lebhafte, anschmiegsame Wesen der Tonkinesen stimmt völlig mit dem ihrer beiden Stammeltern überein.. Das erklärt auch ihre Beliebtheit bei Kennern.


Torbie

Allgemein gebräuchliche Abkürzung für eine Schildplatt-Katze mit Tabby-Zeichnung.


Tortie

Schwarze und rote Haare auf dem Fell verteilt, entweder gefleckt oder vermischt, nur weibliche Tiere.


Trächtigkeit

Wurde eine Katze erfolgreich während ihrer Rolligkeit von einem Kater gedeckt,  so spricht man von Trächtigkeit. In den meisten Fällen geht die Rolligkeit auch nach dem Decken noch ein paar Tage normal weiter. So ist es durchaus möglich, das eine Katze auch von mehren Katern gedeckt werden kann. Was dazu führen kann, das eine Katze in einem Wurf Kitten verschiedener Väter zur Welt bringt.
Die Tragzeit bei Katzen beträgt normalerweise zwischen 63 und 65 Tage also etwa 9 1/2 Wochen, wobei kleine Abweichungen möglich sind. Sollten es allerdings mehr als 70 Tage werden, sollte auf jeden Fall ein Tierarzt hinzugezogen werden. Von einer Frühgeburt spricht man, wenn die Katzenkinder vor dem 57. Tag der Trächtigkeit zur Welt kommen.


Überdominanz

Der Vorteil des heterozygoten Genotyps gegenüber homozygoten Konstellationen wird als Überdominanz oder Superdominanz bezeichnet. Überdominanz betrifft insbesondere quantitative Merkmale wie Intensität der Fellfärbung und Zeichnungsmuster.


Übersprunghandlung

Ein Begriff aus der Verhaltensforschung. Wenn eine Katze in einer Konfliktsituation nicht weiß, wie sie sich entscheiden soll, fängt sie plötzlich eine andere Tätigkeit an, zum Beispiel sich zu putzen.


Umkonditionierung

Die Handlung der Katze wird mit bewusster Steuerung durch eine andere Handlung ersetzt.


Unterhaar

Kurze Unterwolle im Haarkleid


Unterwolle

Das dichte, wollige und weiche Fell am Körper unter dem Deckhaar, ist je nach Rasse verschieden dick.


Usual

Wildfarben bei Abessiniern


Van-Zeichnung

Die Van-Zeichnung stammt von der Van-Katze, die um die Ohren herum und am Schwanz kastanienbraune Flecken auf weißem Grund hat.


Verdrängungskreuzung

Durch fortgesetzte Kreuzung mit Tieren einer anderen Rasse sollen die Eigenschaften einer vorhandenen Rasse verdrängt werden. In der praktischen Zucht werden fortgesetzt Vatertiere der neuen Rasse angepaart. Die Verdrängung des Genbestandes durch die neue Rasse ist nach 4-6 Generationen beendet.


Veredelungskreuzung

Die Veredlungskreuzung dient der Verbesserung einzelner Merkmale einer Rasse. Dabei sollen vorhandene erwünschte Anlagen einer Rasse erhalten bleiben.


Verhaltensstörung

Sie kann angeboren sein oder erworben werden. Katzen, die in frühester Jugend negative Erlebnisse hatten, neigen als Erwachsene oft zu Verhaltensstörungen, wenn sich in ihrer Umgebung etwas verändert. Sie reagieren manchmal auf Veränderungen, die dem Katzenbesitzer unwesentlich erscheinen, für die Katze aber unerträglich sind. Die Verhaltensstörungen reichen von Unsauberkeit, Scheu, Futterverweigerung, über Berührungsangst und Aggressivität bis hin zu schwerer Krankheit. In diesen Fällen gilt es herauszufinden, was die Katze aus ihrem Gleichgewicht gebracht hat. Je schneller desto besser.


Verpaarungsmethode

Verpaarungsmethoden sind für den Katzen-Züchter neben Selektionsmethoden ein Mittel, die genetische Struktur der Population zu beeinflussen. In der praktischen Katzenzucht wurden in der Vergangenheit häufig Verpaarungen von Tieren mit unterschiedlichen Merkmalen durchgeführt, um Zwischenformen zu erzielen. Durch Paarung eines Partners mit besonders gutem Langhaar und einem solchen mit weniger ausgeprägtem Langhaar erhofft man eine Merkmalsverbesserung. Diese Ausgleichspaarungen werden auch heute noch praktiziert. Die gleiche Zielsetzung verfolgt die Fremdzucht. Im Gegensatz zur Ausgleichspaarung liegt dabei eine genetische Unähnlichkeit vor.


Vertrautes Umfeld

Das Umfeld, in dem ein Tier normalerweise lebt und wo es jeden Winkel kennt. In diesem umschriebenen Gebiet finden die Tiere alles, was sie zur Deckung ihrer Grundbedürfnisse brauchen, die Gefahren kennen sie gut genug, um sie zu meiden.


Vollgeschwister

Unter Vollgeschwistern versteht man alle Wurfgeschwister sowie alle Tiere aus weiteren Würfen mit den gleichen Eltern.


Vorbiss

Anomalie des Kiefers mit deutlich vorstehendem Unterkiefer.


Warmblüter

Tiere, die ihre Körpertemperatur ständig weitgehend konstant halten (alle Wirbeltiere).


Waschbärenkennzeichnung

Rauchfarbene Katzen werden mit einer Waschbärenzeichnung geboren. Zu Anfang ist das Fell einfarbig pigmentiert mit weißer Harlekinzeichnung, später dann hellt sich das Fell auf und die Points färben sich dunkel. Nach ca. 3-4 Monaten setzt die Aufhellung des Fellgrundes ein.


Wiegen

Da Katzen nicht ohne weiteres auf der Waage stehen bleiben, löst man das Problem, indem man sich mit ihr im Arm wiegt und dann das Eigengewicht abzieht.


Wildfleck

Ein heller, runder Fleck auf der Rückseite der Ohren, der besonders bei Wildkatzen vorkommt. Typisches Kennzeichen von Agoutikatzen.


Wohnungskatze

Als Wohnungskatzen bezeichnet man Katzen, die ausschließlich in der Wohnung leben und nicht ins Freie gelassen werden. Voraussetzung für die Haltung von Wohnungskatzen ist, dass sich die Katze frei und ungehindert bewegen kann, sie viel Abwechslung und Beschäftigung sowie ein ruhiges Plätzchen für sich hat. Außerdem braucht sie viel Zuwendung des Besitzers.


Wurf

Alle Jungtiere einer Kätzin


Wurflager

So nennt man den Platz, den sich eine trächtige Katze kurz vor dem Geburtstermin zur Niederkunft sucht. In der freien Natur sind dies meist sehr gut versteckte, windgeschützte und warme Orte, um einen Schutz vor Feinden und der Witterung zu gewähren. Auch unsere Wohnungskatzen suchen sich ein Wurflager, dazu werden sehr gerne Betten, Wäscheschränke und ähnliches aufgesucht.

X-Chromosomen

Geschlechtsgebundene Chromosomen, XX = weiblich
 

XY-Chromosomen

Männliche Chromosomen


Ypern

Ypern, flämische Stadt in der man ein Katzenfest feiert anlässlich eines mittelalterlichen Brauchs. Im Mittelalter hat man in Ypern lebende Katzen vom Turm aufs Pflaster geworfen. Ganz schön gruselig aber im Mittelalter ist die Katze verteufelt worden und dieses eigenwillige Tier erweckte bei den abergläubischen Menschen Misstrauen. Es galt die Meinung, dass die Katze das Unheil anzieht und die Personifikation des Bösen sei.


Zahmheit, Zähmen

Ein wildes Tier, für das der Mensch sorgt und des deswegen in dessen Gegenwart keine Flucht- oder Angstreaktion zeigt, nennt man zahm. Die Zahmheit kann eine Übergangsstufe zur Domestizierung darstellen.


Zähne

Jungkätzchen bis zu 6 Monaten haben ein Milchgebiss mit 26 Zähnen. Die erwachsene Katze hat 30 Zähne.

 
Zahnwechsel


Er vollzieht sich meist ganz unauffällig und ohne Schwierigkeiten im Alter von 24 Wochen.

 
Zitzenkonstanz
Bevorzugung einer bestimmten Mutterzitze auf Dauer.


Zobel

Dunkelbraune Fellfarbe

 
Zucht

Planmäßige Paarung von geeigneten Katzen und die Aufzucht der Jungtiere.

 
Züchter

Züchter ist jeder, der eine Katze decken lässt, die ihm gehört. Will ein Züchter einen Stammbaum für den Nachwuchs bekommen, so muss er einem Katzenzuchtverein angehören.
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